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DARK featuring Dolores O'Rioardan | Berlin // VERSCHOBEN


42
24
мая
21:00

Lido Berlin
Cuvrystrasse 7 10997 Berlin Germany
Für das neue, in London ansässige Trio D.A.R.K. gab es weder einen Plan noch ein konkretes Ziel. Es zählte allein der Wunsch der drei beteiligten Musiker, ihrer gemeinsamen Liebe zum Dark und New Wave der 80er in Form ungezwungen und gemeinsam kreierter Songs Ausdruck zu verleihen. Dass es sich bei D.A.R.K. um zwei der profiliertesten Musiker Großbritanniens handelt – The Cranberries-Sängerin Dolores O'Riordan und der ehemalige The Smiths-Bassist Andy Rourke – die bei diesem Projekt eine Verbindung mit Olé Koretsky, einem der innovativsten Produzenten und Songwriter New Yorks, eingingen, macht das Ergebnis umso spannender. Am 27. Mai erscheint das Debütalbum „Science Agrees“ und bereits drei Tage zuvor kann man die Songs erstmals live in Deutschland erleben, im Rahmen eines exklusiven Showcases in Berlin.

Es muss äußerst spannend sein für einen Musiker, wenn er nach 25 Jahren in einer überragend erfolgreichen Band, die weltweit über 40 Millionen Tonträger verkauft hat, noch einmal die Reset-Taste zu drücken und mit einem weißen Blatt ganz von vorne zu beginnen. Umso mehr, wenn sich diese Gelegenheit quasi zufällig ergibt und keinem vorher überlegten Plan folgt. Wie so oft, hat auch bei D.A.R.K. der Zufall wieder die beste Geschichte geschrieben: Es war unvorhersehbar, dass sich Andy Rourke bei einem DJ-Gig in New York mit dem Songwriter und Multi-Instrumentalisten Olé Koretsky auf Anhieb so gut verstand, dass sie sich Song-Skizzen hin und her schickten, um sie vom jeweils anderen bearbeiten zu lassen. Ein Zufall war auch, dass Dolores O'Riordan auf einer Party fragte, woran Rourke gegenwärtig arbeite. Als er ihr einige Demos aus seiner Arbeit mit Koretsky schickte, war sie auf Anhieb dermaßen begeistert, dass eine Zusammenarbeit geradezu unausweichlich schien.

Die Spontaneität und Ungezwungenheit, die mit der Gründung von D.A.R.K. einherging, wurde bei der gemeinsamen Arbeit beibehalten. Man formulierte keine Ziele oder klar umrissene Konzepte, sondern folgte lediglich einer Maxime: Die gemeinsame Leidenschaft für Künstler wie David Bowie, The Cure, Depeche Mode, Magazine, New Order oder Pet Shop Boys mit eigenen Songs der Ästhetik ihrer bahnbrechendsten Platten zu huldigen. Um diesen Moment des gelungenen Zufalls zu erhalten, besuchte das Trio immer wieder andere Studios in London, New York oder Los Angeles, traf sich spontan zu neuen Songwriting-Sessions und hielt dabei die Entwicklung der Songs stets möglichst offen.

All diese Aspekte kann man dem am 27. Mai erscheinenden Debütalbum „Science Agrees“ anhören. Es ist ein beachtlich zeitloses Werk geworden, das die Popkultur der 80er und 90er geschickt zitiert und mit modernen elektronischen Produktionen in die Postmoderne transferiert. Dass sie dabei im einen Moment klingen wie ein elektronisches Pendant zu R.E.M. und schon im nächsten nach einer Pop-Variante des Ambient-Künstlers Brian Eno, ist ebenso willkommen wie schön. Es belegt die Weite des künstlerischen Horizonts, mit dem diese drei beachtlichen Musiker an dieses Projekt gingen.

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